Zuleitungs-Nachweis
Zuleitungs‑NachweisNS‑Leitungsdimensionierung nach DIN VDE 0298‑4 / 0100‑430

iProjekt & Kopf

1Anlage & Netz

kW
V – Drehstrom nach dem Trafo

2Zuleitung & Verlegung

m – Übergabepunkt → Anlage
Aluminium und einphasige Netze sind nicht hinterlegt. Verlegeart E ist nur bis 70 mm² belegt.

3Umgebung & Häufung

Bei 4 belasteten Adern wird der Reduktionsfaktor 0,84 angewendet.

4Parallelverlegung

Ab dem Grenzquerschnitt wird auf mehrere gleiche Kabel/Adern je Außenleiter aufgeteilt. Häufung des Parallelbündels wird berücksichtigt.

5Schutzorgan & Spannungsfall

% – üblich 3 % (Kraftstromkreis), max. 4 % ab Übergabepunkt
Verbleibende Belastbarkeits-Reserve im Kabel nach der Auslegung (auch „Sicherheit" genannt). Erhöht bei Bedarf den gewählten Querschnitt, damit I_z mindestens um diesen Prozentsatz über dem rechnerischen Bedarf liegt.

6Abschalt- & Kurzschlussnachweis (optional)

kA – vom Kunden/Trafo erfragen. Leer = beide Nachweise übersprungen.
A – wird bei gG automatisch mit dem Richtwert (≈ 5·I_n bei 5 s bzw. 14·I_n bei 0,4 s) vorbelegt; mit dem Wert aus der Herstellerkennlinie überschreibbar. Bei LS ungenutzt (dort automatisch k·I_n).
ms – für den k²S²‑Nachweis, aus der Kennlinie bei I_k,max (optional). Leer: k²S² gilt bei t_zul ≥ t_a bzw. (gG, I_k,max ≥ 14·I_n) t_zul ≥ 0,4 s.
Erweiterte Annahmen
m/(Ω·mm²), 20 °C
mΩ/m je Ader, ab 50 mm²
Cu/PVC 115 · Cu/Gummi 141
Faktor auf R der warmen Leiter

Voreinstellungen nach gängiger Praxis (DIN VDE 0100‑430 / 0100‑540 / VDE 0102). Änderungen erscheinen im Nachweis.

Datenbasis (Quellen)

Bei LS‑Schaltern erfolgt die Bewertung der Abschaltbedingung automatisch über I_a = k·I_n; bei gG‑Sicherungen wird der Kurzschlussstrom am Anlagenende ausgewiesen und ist gegen die Sicherungskennlinie zu prüfen.